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Im Rahmen eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts wird ein archäologischer Sammlungsbestand sowie zugehörige Archivbestände wissenschaftlich erschlossen, digital aufbereitet und nachhaltig zugänglich gemacht. Ziel ist die Entwicklung qualitätsgesicherter, interoperabler Forschungsdaten sowie deren Integration in bestehende multidirektionale museale Dateninfrastrukturen.

 

Zur Verstärkung unseres Projektteams in der Abteilung Archäologie suchen wir zum

1. November 2026 eine

 

Projektkoordination (m/w/d)

für Digital Humanities und Datenmodellierung

 

in Teilzeit mit einem Beschäftigungsumfang von 75 % (29,63 Wochenstunden).

Die Stelle ist im Rahmen eines DFG-Erschließungsprojekts der Sammlung „Hohenzollern“ auf drei Jahre befristet.

Der Arbeitsort ist Stuttgart.

Ihre Aufgaben

  • Koordination des Gesamtprojekts in enger Abstimmung mit der Projektleitung
  • Planung, Steuerung und Monitoring von Arbeitsprozessen, Zeitplänen, Kostenplan und Meilensteinen
  • Konzeption und Umsetzung digitaler Erschließungsstrategien im Kontext der Digital Humanities
  • Entwicklung und Pflege von Datenmodellen (z. B. XML/TEI, RDF, CIDOC CRM)
  • Qualitätssicherung, Standardisierung und Harmonisierung von Sammlungs- und Metadaten
  • Schnittstellenmanagement zwischen wissenschaftlichen und technischen Bereichen
  • Integration und Pflege von Daten in bestehenden Systemen (insbesondere imdas pro, Cumulus, FYLR)
  • Entwicklung und Dokumentation von Workflows zur Datenverarbeitung und -publikation
  • Mitwirkung an der digitalen Bereitstellung der Projektergebnisse (z. B. Sammlungsportale, Forschungsdatenrepositorien, Online-Publikationen)
  • Erstellung von Berichten und Projektdokumentation entsprechend der Richtlinien und Vorgaben der DFG

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar), vorzugsweise in den Digital Humanities, der Vor- und Frühgeschichte, Klassischen oder provinzialrömischen Archäologie oder Kulturwissenschaften
  • Erfahrung im Bereich archäologischer Sammlungen und deren wissenschaftlicher Erschließung
  • Erfahrung in der Koordination von (digitalen) Projekten, idealerweise im GLAM-Bereich (Galleries, Libraries, Archives, Museums)
  • Fundierte Kenntnisse in der Datenmodellierung sowie im Umgang mit Standards wie XML/TEI, RDF oder Ontologien (z. B. CIDOC CRM)
  • Erfahrung im Forschungsdatenmanagement und mit den FAIR-Prinzipien
  • Kenntnisse in den Datenbanksystemen imdas pro, Cumulus und FYLR sind erwünscht
  • Idealerweise Erfahrung mit Datenmigration, Schnittstellen (APIs) und digitalen Sammlungsportalen
  • Strukturierte, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise
  • Bei Einstellung: Vorlage eines einwandfreien Führungszeugnisses zur Vorlage bei einer Behörde

Wir bieten

  • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem wissenschaftlich anspruchsvollen DFG-geförderten Projekt
  • ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld an der Schnittstelle von Archäologie, Museum und Digital Humanities
  • Gestaltungsspielraum bei der Entwicklung innovativer Methoden der digitalen Sammlungserschließung
  • bei Vorliegen tarifrechtlicher Voraussetzungen eine Vergütung bis Entgeltgruppe 13 TV-L
  • flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zu mobiler Arbeit
  • Gesundheitsmanagement
  • Zuschuss zu Ihrer Mobilität mit dem JobTicket BW
  • einen zentralen Arbeitsort mit sehr guter ÖPNV-Anbindung

Wir sind an einem heterogenen, vielfältigen Team interessiert und begrüßen daher Bewerbungen von Personen jeglichen Geschlechts, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 626 mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum Bewerbungsfristende am 28. Juni 2026 ausschließlich in unserem Bewerbungsportal ein, unter: https://www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/stellenangebote.

 

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 14. Juli 2026 statt.

Für Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Christian Gries, Leiter Abteilung Digitale Museumspraxis (Telefon: 0711 89 535 310, E-Mail:
christian.gries@landesmuseum-stuttgart.de)


Dr. Georg Kokkotidis, Leiter des DFG-Projektes (Telefon: 0711/89535-204, E-Mail:
georg.kokkotidis@landesmuseum-stuttgart.de)

Bewerbungskosten werden nicht erstattet.

 

Hinweise zum Datenschutz im Rahmen der Verarbeitung personenbezogener Daten bei Bewerbungen finden Sie unter www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/stellenangebote.